Sicherheitsdienst Voraussetzungen

Sicherheitsdienst Voraussetzungen

Um einen Sicherheitsdienst eröffnen und betreiben zu können, müssen seitens des Antragstellers/der Antragstellerin bestimmte Kriterien erfüllt werden. Sollte auch nur eines der Kriterien nicht erfüllt sein, so wird dem Antragsteller/in untersagt ein Sicherheitsunternehmen zu führen.

Diese Kriterien sind wie folgt, der Antragsteller muss Folgendes vorweisen:

• geordnete Vermögensverhältnisse

• keinen Schufa-Eintrag 

• einen einwandfreien Leumund 

• eine Bescheinigung der IHK über den Sachkundenachweis nach §34a GewO

• eine Haftpflichtversicherung

Dabei wird die persönliche Zuverlässigkeit unter anderem vom: 

• Verfassungsschutz

• Landeskriminalamt und

• Bundeskriminalamt überprüft.

Zur Zuverlässigkeit führt der Paragraph 34 a aus: 

Die erforderliche Zuverlässigkeit liegt in der Regel nicht vor, wenn der Antragsteller

• Mitglied in einem Verein, der nach dem Vereinsgesetz als Organisation unanfechtbar verboten wurde oder der einem unanfechtbaren Betätigungsverbot nach dem Vereinsgesetz unterliegt, war und seit der Beendigung der Mitgliedschaft zehn Jahre noch nicht verstrichen sind, oder

• Mitglied in einer Partei, deren Verfassungswidrigkeit das Bundesverfassungsgericht nach § 46 des Bundesverfassungsgerichtsgesetzes […], festgestellt hat, war und seit der Beendigung der Mitgliedschaft zehn Jahre noch nicht verstrichen sind, oder

• einzeln oder als Mitglied einer Vereinigung Bestrebungen im Sinne des § 3 Absatz 1 des Bundesverfassungsschutzgesetztes […] verfolgt oder in den letzten fünf Jahren verfolgt hat.

Erst wenn dieses Prozedere durchlaufen wurde und der Antragsteller sachkundig ist, kann die Bewachungserlaubnis beim zuständigen Amt beantragt werden. 

Folgendes erwartet Sie 

Die Zeiten, in denen Mitarbeiter von Securityfirmen breite Schultern haben mussten und etwas grimmig schauten, sind lange vorbei. Der Sicherheitsmitarbeiter kommt dort zum Einsatz, wo Stress vorprogrammiert ist. Der Job ist weder ungefährlich, noch leicht. Die Einsatzorte für Sicherheitsmitarbeiter können sehr vielseitig sein, sie sind vorzufinden an: Flughäfen, Diskotheken, Botschaften, Shoppingcenter, Staatliche Einrichtungen, Einzelhandelsketten, Konzerte, Messen, Firmengelände usw.

Verordnungen für das Sicherheitspersonal

Vor nicht allzu langer Zeit benötigte man für eine Tätigkeit als Sicherheitsmitarbeiter einen imposanten Körper – vorzugsweise muskulös – und eine souveräne Erscheinung. Seit einigen Jahren haben sich die Anforderungen an die Sicherheitsmitarbeiter jedoch gewandelt und sind zudem gestiegen.

Sicherheitsmitarbeiter, die in Diskotheken durch den Besitzer/Pächter eingesetzt werden, müssen diese Anforderungen nicht erfüllen – es sei denn, der Besitzer/Pächter beauftragt eine Sicherheitsfirma, d.h. es ist zwingend vorgeschrieben, dass die Sicherheitsmitarbeiter die Sachkundeprüfung nach § 34 GewO oder Bewachungsordnung vorzuweisen haben. Auch ist es in letzter Zeit vermehrt zu beobachten, dass viele Diskothekenbesitzer immer mehr auf ausgebildetes Personal mit der erworbenen Sachkundeprüfung setzen.

Diese Verordnung wurde wegen des schlechten Rufes einzelner “schwarzer Schafe“ aus der Branche ins Leben gerufen, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Private Akademien bieten Kurse für Sicherheitsmitarbeiter an, die bis zu einigen Wochen dauern können. Nach dem Erwerb der erforderlichen Kenntnisse ist es möglich, sich bei der zuständigen Industrie- und Handelskammer des jeweiligen Wohnsitzes für die Sachkundeprüfung nach § 34 GewO anzumelden. Mit einem Gutschein des Arbeitsamtes können die Kosten vom Arbeitsamt übernommen werden.

Zudem ist es in letzter Zeit vermehrt zu beobachten, dass viele Diskothekenbesitzer immer mehr auf ausgebildetes Personal mit der erworbenen Sachkundeprüfung setzen.

Private Akademien bieten Kurse für Security Personal an, diese dauern bist zu einigen Wochen. Nach der in erworbenen Kenntnisse sind, sich bei der zuständigen IHK ihres Wohnsitzes für die Sachkundeprüfung nach § 34 GewO anmelden. Mit einem Gutschein des Arbeitsamtes können die Kosten vom Arbeitsamt übernommen werden.

Voraussetzungen für Sicherheitspersonal 

Der Bewerber sollte über 18 Jahre alt sein. Er sollte je nach Einsatzort geschult sein und die Sachkundeprüfung vorweisen können. Sicherheitsmitarbeiter, die durch eine aggressive Handlungsweise in Erscheinung treten, stellt in der Regel kein Sicherheitsunternehmen mehr ein. Um dem Vorurteil entgegenzuwirken, dass es sich bei Sicherheitsmitarbeitern um hirnloser handelt, werden seitens Auftraggeber verstärkt seriös wirkende Sicherheitspersonal gesucht. Je nach Einsatzort wird zumeist ein blauer Anzug oder schwarze bzw. blaue Dienstkleidung getragen. Die Sicherheitsmitarbeiter männlich/weiblich/divers verhalten sich den Auftraggebern gegenüber stets höflich und zuvorkommend. 

Meist agiert der/die Sicherheitsmitarbeiter (in) im Hintergrund und ist dann zur Stelle, wenn es Ärger gibt. 

Frauen werden für diese Tätigkeit genauso gesucht wie Männer, schließlich gehören Frauen zur Kundschaft und Gästen der zu beschützen Objekte. Vorteilhaft für diese Tätigkeit sind Erfahrungen im Kampfsport oder Kenntnisse in der Selbstverteidigung. In Stellenangeboten werden Bewerber gesucht, die zwischen 25 und 50 Jahre alt sind, über ein gepflegtes Erscheinungsbild verfügen und einen einwandfreien Leumund besitzen. Zudem wird ein polizeiliches Führungszeugnis gefordert.

Die Aufgaben des Sicherheitspersonals ?

Viele Bewerber scheitern an den ihnen übertragenen Aufgaben. 

Insbesondere Sicherheitsmitarbeiter, die in Nachtclubs und Diskotheken arbeiten, begeben sich jede Nacht in lebensbedrohliche Situationen. 

Die Fluktuation in diesem Bereich ist enorm hoch. Gäste tendieren dazu, den Türsteher als ihren persönlichen Feind zu betrachten. Die Bodyguards an der Tür müssen sich auf körperliche Attacken einstellen und dürfen dabei nicht die Fassung verlieren. Das ist manchmal nicht einfach. Bedenkt man, dass dieser Job relativ schlecht bezahlt wird, kann man die hohe Fluktuation besser nachvollziehen.

Sicherheitsmitarbeiter befinden sich überwiegend im Eingangsbereich. Der erste Eindruck ist aus vielerlei Hinsicht wichtig. Er soll Sicherheit ausstrahlen und keine Bedrohung darstellen. Insbesondere in Diskotheken und Clubs versucht der Türsteher meist als Vermittler Konflikte zwischen betrunkenen Gästen zu entschärfen.

Verdienst eines Sicherheitsmitarbeiters?

Pauschal ist diese Frage nicht zu beantworten. Der Verdienst orientiert sich danach, an welchem Ort und für wen man eingesetzt wird. Eines ist jedoch sicher: der Verdienst eines Personenschützers für prominente Persönlichkeiten ist nicht vergleichbar mit dem Verdienst eines Doorman, der vor einem Supermarkt Präsenz zeigt. Die Bezahlung bemisst sich nach Leistung und der Gefahrenlage. Ein “normaler“ Türsteher sollte mindestens mit 11,50 Euro die Stunde rechnen dürfen.

 

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