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Sicherheitsdienst Voraussetzungen

Die Zeiten wo der Security Mitarbeiter breite Schultern haben musste und etwas grimmig geschaut hat sind vorbei. Security Mitarbeiter kommen zum Einsatz wo Stress vorprogrammiert ist. Der Job ist weder ungefährlich noch leicht. Die Einsatzorte für Sicherheitsmitarbeiter ist sehr vielseitig, sie sind vorzufinden an: Diskotheken, Einzelhandelsketten, Konzerte, Messen oder im Objektschutz.

VERORDNUNGEN FÜR DAS SECURITY PERSONAL

Vor nicht allzu langer Zeit brauchte man für einen Job als Sicherheitsmitarbeiter einen imposanten Körper vorzugsweise groß und muskulös und eine souveräne Erscheinung.
Seit einigen Jahren haben sich die Anforderungen an die Sicherheitsmitarbeiter jedoch gewandelt und sind gestiegen. Sicherheitspersonal das in Diskotheken durch den Besitzer eingesetzt werden, müssen diesen Anforderungen nicht erfüllen- es sei denn der Besitzer/ Pächter beauftragt ein Sicherheitsfirma. Das heißt: Es ist zwingend vorgeschrieben das die Security Mitarbeiter die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO der Bewachungsverordnung vorzuweisen haben. Es ist in letzter Zeit vermehrt zu beobachten das viele Diskothekenbesitzer immer mehr auf ausgebildetes Personal mit der erworbenen Sachkundeprüfung setzen. Diese Verordnung wurde wegen des schlechten Rufs einzelner schwarzer Schafe aus der Branche ins Leben gerufen um die Spreu vom Weizen zu trennen. Private Akademien bieten Kurse für Security- Personal an, diese dauern bis zu einigen Wochen. Nach den erworbenen Kenntnissen kann man sich bei der zuständigen IHK ihres Wohnsitzes für die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO anmelden. Mit einem Gutschein des Arbeitsamtes können die Kosten vom Arbeitsamt übernommen werden.

VORAUSSETZUNGEN FÜR DAS SICHERHEITSPERSONAL

Der Bewerbende sollte über 18 Jahre alt sein. Er sollte je nach Einsatzort geschult sein und die Sachkundeprüfung vorweisen können. Sicherheitspersonal das durch eine agressive Handlungsweise in Erscheinung tritt stellt in der Regel niemand mehr ein. Um dem Vorurteil entgegen zu wirken dass es sich bei Sicherheitsmitarbeiter um hirnlose handelt, werden seitens Auftraggeber verstärkt seriös wirkende Sicherheitspersonal gesucht.

Im Einsatz wird zumeist ein Anzug getragen, das Sicherheitspersonal männlich/weiblich verhält sich der Kundschaft gegenüber stets höflich und zuvorkommend. Meist verschwindet er im Hintergrund und ist dann zur Stelle, wenn es Ärger gibt. Frauen werden für diesen Job genauso gesucht wie Männer, schließlich gehören Frauen zur Kundschaft und Gästen der zu beschützenden Objekte. Vorteilhaft für diesen Job sind Erfahrung in Kampfsport oder Kenntnisse in Selbstverteidigung. In Stellenangeboten werden Bewerber gesucht, die zwischen 25 und 50 Jahren alt sind, über ein gepflegtes Erscheinungsbild besitzen und einen einwandfreien Leumund besitzen. Zudem wird ein polizeiliches Führungszeugnis gefordert.

DIE AUFGABEN DES SICHERHEITSPERSONALS?

Viele Bewerber scheitern an den ihm übertragenen Aufgaben. Insbesondere Sicherheitspersonal das in Nachtclubs und Diskotheken arbeitet, begibt sich jede Nacht in Lebensbedrohliche Situationen. Die Fluktuation in diesem Bereich ist enorm hoch. Gäste tendieren dazu, den Türsteher als ihren persönlichen Feind zu betrachten. Die Bodyguards an der Tür müssen sich auf körperliche Attacken einstellen, und dürfen dabei nicht die Fassung verlieren. Das ist manchmal nicht einfach, bedenkt man das zudem der Job relativ schlecht bezahlt wird, kann man die hohe Fluktuation schon eher nachvollziehen. Sicherheitspersonal befindet sich überwiegend im Eingangsbereich. Der erste Eindruck ist aus vielerlei Hinsicht wichtig, er soll Sicherheit ausstrahlen, und keine Bedrohung vermitteln. Insbesondere in Diskotheken und Clubs versucht der Türsteher meist als Vermittler zwischen betrunkenen Gästen Konflikte zu entschärfen.

VERDIENST EINES SICHERHEITSMITARBEITERS

Das kann man so pauschal nicht beantworten, hierbei kommt es an welchem Ort und für wem man eingesetzt wird. Eins ist jedoch sicher, man kann den Verdienst eines Personenschützers für Prominente Persönlichkeiten nicht mit dem eines Doormen vergleichen der vor einer Supermarkt steht. Die Bezahlung bemisst sich nach Leistung und Gefahrenlage. Ein normaler Türsteher sollte mit mindestens 11.- EUR die Stunde rechnen dürfen.