Leibesvisitation Sicherheitsdienst

Leibesvisitation durch den Sicherheitsdienst

Personenkontrollen bei Großveranstaltungen

Es ist jeden geläufig Kontrollen von Sicherheitsdiensten auf Veranstaltungen, Fußballstadien oder in städtischen Einrichtungen. Dabei geht es um die sogenannte Leibesvisitation, ein Abtasten eine Durchsuchung des Körpers auf dort befindliche Gegenstände.

Geschlechtertrennung bei der Untersuchung

Die Durchführung einer Leibesvisitation ist allerdings ein Eingriff in die Privatsphäre einer Person und sollte daher nur in Ausnahmefällen erfolgen. Eine solche Durchsuchung sollte stets mit dem gebotenen Respekt und der notwendigen Sensibilität durchgeführt werden, um die Würde der betroffenen Person zu wahren.
So muss beispielsweise in Deutschland eine Leibesvisitation durch eine Person des gleichen Geschlechts erfolgen und es darf keine unnötige Bloßstellung erfolgen. Bei Leibesvisitationen durch eine Security Firma müssen immer von gleichgeschlechtlichen Mitarbeitern vollzogen werden. Das heißt: Nur ein männliche Sicherheitskraft darf eine männliche Person abtasten und durchsuchen. Umgekehrt dürfen weibliche Sicherheitskräfte auch nur weibliche Personen durchsuchen. Alles andere ist zu unterlassen ist, unzulässig und kann zur Anzeige wegen sexueller Belästigung führen. Ausnahmen gibt es jedoch: Elektronische Hilfsmittel, wie etwa Handabtaster dürfen bei Einlasskontrollen und der Untersuchung des anderen Geschlechts verwendet werden.
Insgesamt sollte eine Leibesvisitation immer als letztes Mittel angesehen werden und nur dann erfolgen, wenn alle anderen Sicherheitsmaßnahmen versagt haben. Die Wahrung der Menschenwürde und der Schutz der Privatsphäre sind dabei stets zu berücksichtigen. Eine Leibesvisitation sollte nur dann durchgeführt werden, wenn es einen konkreten Verdacht gibt und andere Methoden der Kontrolle ausgeschöpft wurden. Sie darf nur von geschultem Personal durchgeführt werden und muss in einer angemessenen Umgebung und unter Einhaltung der Privatsphäre durchgeführt werden. Die Person, die durchsucht wird, muss vorher über ihre Rechte informiert werden, einschließlich ihres Rechts auf Anwesenheit einer anderen Person während der Durchsuchung. Während einer Leibesvisitation darf keine unnötige Gewalt angewendet werden und die Durchsuchung darf nicht zu Schmerzen oder Verletzungen führen. Wenn bei einer Leibesvisitation etwas gefunden wird, das illegal ist oder gegen die Vorschriften verstößt, kann dies als Beweismittel in einem Gerichtsverfahren verwendet werden.

Eine gut geschulte Sicherheitskraft ist ein Muss!

Ein Sicherheitsmitarbeiter sollte bevor er auf einer Großveranstaltung aktiv werden darf, unbedingt vorher geschult werden. Er sollte imstande sein, wie er zum Beispiel mit Gästen/Personen bei der Einlasskontrolle umzugehen hat, wie die technischen Hilfsmittel zu bedienen sind und wie er sie anzusprechen hat. Eine ausgeprägte Menschenkenntnis dürfte von Vorteil sein, um die Verhaltensweise seines gegenüber richtig deuten zu können. Erfahren Sie mehr über unseren Veranstaltungsschutz.

Fazit 
Insgesamt ist eine Leibesvisitation ein schwerwiegender Eingriff in die Privatsphäre einer Person und sollte nur unter strengen Bedingungen und in Übereinstimmung mit den geltenden Gesetzen durchgeführt werden. Wenn sie jedoch rechtmäßig und angemessen durchgeführt wird, kann sie dazu beitragen, die Sicherheit zu erhöhen und illegale Aktivitäten zu verhindern.

Kritik 

Leibesvisitationen sind oft umstritten, da sie als Eingriff in die Privatsphäre und persönliche Freiheit angesehen werden. Kritiker argumentieren, dass sie oft rassistisch motiviert sind und dazu führen können, dass unschuldige Menschen ungerechtfertigt durchsucht werden. Befürworter argumentieren jedoch, dass Leibesvisitationen notwendig sind, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten und illegale Aktivitäten zu verhindern.

Wann ist die Abtastung erlaubt um einen Sicherheitscheck durchzuführen?

Leibesvisitationen durch einen Sicherheitsdienst ist ein heikles Thema. Sie dienen dazu, potenzielle Gefahren von der Öffentlichkeit fernzuhalten und Sicherheitsrisiken zu minimieren. Allerdings stellt eine solche Durchsuchung auch einen Eingriff in die Privatsphäre dar und kann von einigen Menschen als unangenehm oder sogar traumatisch empfunden werden. Eine Leibesvisitation durch den Wachdienst ist eine Maßnahme zur Sicherstellung der öffentlichen Sicherheit. Daher sollten Sicherheitsunternehmen bei Kontrollen dieser Art vorsichtig sein, der Gast hat das Recht sich einer Durchsuchung zu verweigern. willigt die Person ein dann stellt die Durchsuchung keinen Rechtseingriff dar! Sollte der Gast während der Durchsuchung seine Einwilligung widerrufen muss mit der Durchsuchung sofort aufgehört werden, da sich das Sicherheitspersonal ansonsten einer Straftat schuldig macht! Der Sicherheitsdienst kann sich jedoch in solchen Fällen auf das ihm übertragene Hausrecht berufen, und kann dem Einlass begehrenden abweisen.

Auf was sollte geachtet werden ?

So muss beispielsweise in Deutschland eine Leibesvisitation durch eine Person des gleichen Geschlechts erfolgen und es darf keine unnötige Bloßstellung erfolgen. Insgesamt sollte eine Leibesvisitation immer als letztes Mittel angesehen werden und nur dann erfolgen, wenn alle anderen Sicherheitsmaßnahmen versagt haben. Die Wahrung der Menschenwürde und der Schutz der Privatsphäre sind dabei stets zu berücksichtigen. Eine Leibesvisitation sollte nur dann durchgeführt werden, wenn es einen konkreten Verdacht gibt und andere Methoden der Kontrolle ausgeschöpft wurden. Sie darf nur von geschultem Personal durchgeführt werden und muss in einer angemessenen Umgebung und unter Einhaltung der Privatsphäre durchgeführt werden. Die Person, die durchsucht wird, muss vorher über ihre Rechte informiert werden, einschließlich ihres Rechts auf Anwesenheit einer anderen Person während der Durchsuchung. Während einer Leibesvisitation darf keine unnötige Gewalt angewendet werden und die Durchsuchung darf nicht zu Schmerzen oder Verletzungen führen. Die Durchführung einer Leibesvisitation ist allerdings ein Eingriff in die Privatsphäre einer Person und sollte daher nur in Ausnahmefällen erfolgen. Eine solche Durchsuchung sollte stets mit dem gebotenen Respekt und der notwendigen Sensibilität durchgeführt werden, um die Würde der betroffenen Person zu wahren.
 
Konsequenzen für Sicherheitskräfte ?
Wenn bei einer Leibesvisitation etwas gefunden wird, das illegal ist oder gegen die Vorschriften verstößt, kann dies als Beweismittel in einem Gerichtsverfahren verwendet werden.

Warum gibt es Leibesvisitationen ?

Die Leibesvisitation ist eine körperliche Durchsuchung einer Person, die darauf abzielt, verbotene Gegenstände oder Substanzen aufzuspüren. Der Wachschutz kann dabei verschiedene Methoden anwenden, wie beispielsweise das Abtasten der Kleidung, das Durchsuchen von Taschen oder das Scannen mit Metalldetektoren.
 

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